Schriftgroesse

Der Weissenstein, der «Bärg» der Solothurner, ist nicht nur dank seinem prächtigen Alpenpanorama ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist auch ein attraktiver Ausgangspunkt für kleinere und grössere Wanderungen. Zu den Angeboten gehört insbesondere der beim Kurhaus beginnende Planetenweg, der eindrücklich ein Abbild unseres Planetensystems im Massstab 1:1 Milliarde vermittelt. Die letzte Station, jene mit dem Pluto im Aphel, wird erst kurz vor dem Obergrenchenberg passiert. Die Informationen zu den künstlerisch gestalteten Stationen liegen auch in einer Karte vor, die bei der Seilbahn und im Kurhaus erhältlich ist. Kurz nach dem Start bei der Bergstation der Seilbahn führt der Weg unweit des Eingangs zum Nidleloch vorbei, einem mächtigen, noch nicht vollständig erforschten Höhlensystem, das sich gegen Gänsbrunnen hinabzieht. Der Höhenunterschied zwischen Ein- und Ausgang beträgt knapp 400 Meter und die bisher bekannten Gänge haben eine Länge von 7 Kilometern. Der Höhenweg führt weiter über die Hasenmattt, mit 1444 m ü. M. die höchste Erhebung im Kanton Solothurn, und über den Grenchenberg zum Stierenberg. Am Ausgang des nachfolgenden Waldes trifft man auf einige schöne Grenzsteine mit dem Solothurner Wappen und dem Berner Bären. Hier beginnt der Jura bernois und hier verläuft am östlichen Rand der baumbestandenen Weiden der Montagne de Romont (Romontberg) auch die Sprachgrenze. Das erste französischsprachige Dorf ist Plagne. Wir erreichen es nach einer ausgedehnten Zone mit Weekendhäuschen und einem Abstieg auf sehr holperigem Pfad. Die Fortsetzung bis Frinvillier ist weniger attraktiv, am besten nimmt man den Bus vom Dorfzentrum bis Frinvillier oder gar weiter bis Biel.