Schriftgroesse

Auf dem Gesundheitsweg zum Wellnesspark

Heiden erreicht man mit dem Postauto ab St. Gallen oder mit der romantisch anmutenden Zahnradbahn ab Rorschach. Nach einem Rundgang durch das Biedermeierdorf führt die Wanderung über Bissau, später durch den Wald nach dem Innerrhoder Dorf Oberegg. Ein kurzer Abstieg, dann gehts steil bergan bis zum Berggrat mit dem Aussichtspunkt St. Anton. Die Sicht ins Rheintal und zu den Vorarlberger Alpen entschädigt die Anstrengung allemal. Bei der Kapelle verlässt die Route den Bergkamm und verschmilzt mit dem «Gesundheitsweg», dessen Tafeln man nun bequem folgen kann. Über die Höhen des Appenzeller Vorlandes mit prächtiger Fernsicht gehts weiter zum Weiler Tanne und dann nach Kaien hinunter. Ein kurzes Stück dem Waldrand entlang abwärts und das moderne Thermalbad Unterrechstein erwartet die müden Wanderbeine. Es ist fast ein Muss, in der kleinen, aber sehr gediegenen Anlage bei einer Massage oder einem wohltuenden Bad die Ruhe zu geniessen. Das Heilbad bietet alles, was zu einem gelungenen Wellness-Erlebnis gehört. Seit über 300 Jahren wird in Unterrechstein gekurt. 1982 wurde mit dem neuen Bad der Grundstein für ein modernes Heilbad gelegt, das in den letzten Jahren zu einem Wellnesspark ausgebaut wurde. Das alte Bad nebenan lässt erkennen, dass in früheren Zeiten ein Badbesuch hauptsächlich der Gesundheit und nicht dem Spass diente. Frisch erholt führt uns der Wanderweg teils durch den Wald, teils über Wiesen nach Heiden hinunter. Hier lohnt sich auch einmal ein Besuch des Dunant-Museums (schliesst bereits um 16.30 Uhr), das den Gründer des Roten Kreuzes ehrt, der hier einen bescheidenen Lebensabend verbrachte.